[Rezension] Orks vs. Zwerge – Fluch der Dunkelheit von T.S Orgel

Eckdaten

    Autor: T.S. Orgel
   Titel: Orks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit
   Originaltitel: Orks vs. Zwerge - Fluch der Dunkelheit
   Genre: High-Fantasy
   Verlag: Heyne Verlag
   Erscheinungsjahr: 2013
   Format: Klappbroschur und eBook
   Seitenzahl: 579
   Leseprobe


Zum Buch
Es herrscht Krieg zwischen Orks und Zwergen. Eine gewaltige Armee von Orks aus allen Stammesgebieten ist aufmarschiert, um die Zwergenstädte des Nordens zu überrennen und das Land zurückzuerobern, das einst ihren Ahnen gehörte. Die Stadt Derok ist bereits gefallen, doch die eisenharten Kämpfer der Zwerge geben nicht auf und machen sich bereit für den Rückschlag. Währenddessen beginnen die Orks, nach uralter Tradition die Herzen der gefallenen Krieger zu sammeln, um sie in ihrer Heimat zu beerdigen. Nur dann, so lautet die Überlieferung, kann der Sturm der Dunkelheit zurückgehalten werden, eine unaufhaltsame Flut von alles vernichtenden Totengeistern. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse. Ein Orktrupp unter dem jungen Broca Krendar wird mit den Herzen der Krieger zurück ins Stammesland geschickt, um die Geister zu besänftigen. Währenddessen macht sich der Zwerg Glond auf die Suche nach Navorra, dem charismatischen Anführer einer Gruppe von ausgestoßenen Menschen, der mehr über die Bedrohung des Geistersturms zu wissen scheint. Und dann gibt es da noch einen geheimnisvollen Mann, den man nur den Verhüllten nennt und der ebenfalls von der kommenden Dunkelheit spricht. Drei Gruppen, die in den Tiefen der westlichen Wälder der herannahenden Macht des Sturms immer näher kommen – einer Macht, die Orks, Zwerge und Menschen für immer zu vernichten droht…
(Quelle: vorderer Klappentext)

Der erste Satz
"Wenn das überhaupt möglich war, sah der Ork aus der Nähe noch gefährlicher, noch furchterregender aus."
Meine Meinung
Ohne große Umschweife wird der Leser in die Geschichte katapultiert. Dabei geht es gleich actionreich los. Nach dem ersten Säbelrasseln wird es aber erst einmal etwas ruhiger, allerdings nicht langatmig. Interessant ist dabei, dass man die Landschaft um Derok mit den Augen eines Habichts sieht.
Wem Band eins, aufgrund der vielen Kampfszenen nicht gefallen hat, sollte "Fluch der Dunkelheit" dennoch eine Chance geben. Zwar werden auch in diesem Band noch ordentlich die Schwerter geschwungen, allerdings liegt darauf nicht mehr das Hauptaugenmerk.
Nicht nur die Handlungsstränge sind vielseitiger geworden, auch die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter.  So beginnt Krendar, der junge Orkkrieger, die Position als Broca seiner kleiner Truppe immer mehr zu akzeptieren.



Auch Gond, unser zwergischer Protagonist, lernt mit seinen Ängsten umzugehen und sich ihnen zu stellen.
Im Gegensatz zu Band eins, in dem die orkischen und zwergischen Anteile doch recht ausgeglichen waren, erfährt der Leser in "Fluch der Dunkelheit" mehr von den Geschehnissen um Krendars Orktrupp als über Glonds kleine Gruppe.

Man merkt schnell, dass Tom und Stephan nicht die klassischen Ork-Klischees bedienen. Allen voran Krendar beweist immer wieder das er etwas im Köpfchen hat. Dazu kommen traditionelle Hierarchie- und Glaubensstrukturen. So lernt man im Verlauf der Geschichte auch die junge Ayubo-Schamanin Sekesh besser kennen. Durch sie bekommt man sehr gut vermittelt welche Bedeutung die aufziehende Dunkelheit für die Orks hat.
Aber auch die Traditionen der Zwerge kommen, in den wenigen Szenen die diese in "Fluch der Dunkelheit" haben, nicht zu kurz. Man erkennt wieder einmal wie wichtig ihnen Ehre und Ränge sind.

Zwischen den vielen Kampfszenen und Auseinandersetzungen lassen die Autoren Platz für ein klein wenig Gefühl. Nicht dominierend oder gar schmalzig. Sonder unterschwellig, aber doch zu bemerken.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und bildhaft. Die Autoren schaffen es die Welt um den Leser herum zum Leben zu erwecken.

Fazit und Bewertung
Eine grandiose Fortführung des Erstlingswerkes. Beschränkt sich Teil eins noch auf die kriegerische Auseinandersetzung, bekommt man in diesem Band einen Einblick in die Welt der Orks und Zwerge. Jedoch würde ich auch diesen Band nicht für Leser unter 16 Jahren empfehlen.


Über die Autoren
T.S. Orgel ist das gemeinsame Pseudonym der Brüder Tom und Stephan Orgel.
Tom lebt mit Frau und Kind im Spessart und verdient sein Geld als selbständiger Grafik-Designer und Texter. Er treibt schon lange nicht mehr genug Sport und bekämpft seinen Rollenspielentzug mit dem Schreiben von phantastischen Erzählungen.
Sein Bruder Stephan lebt und arbeitet irgendwo in Hessen in der Verlagsbranche. Er ist, zugegeben, fitter als sein Bruder, noch immer begeisterter Rollenspieler und verbringt einen Großteil seiner Freizeit mit dem Schreiben von phantastischen Geschichten.

(Quelle: Autorenpage)

Die Reihe
Band 1   Orks vs. Zwerge
Band 2   Orks vs. Zwerge – Fluch der Dunkelheit
Band 3   in Vorbereitung

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